Update auf Ruby 1.9

Dienstag, 9.April 2013

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Ich habe meinen Ubuntu 10.04-Server gerade auf Ruby 1.9.3 aktualisiert. Jetzt weiß ich, dass man Ruby tatsächlich auch produktiv einsetzen kann – die Rails-Applikationen haben einen gefühlten Geschwindigkeitsgewinn von 300%.
Das hätte ich eher machen sollen…

Hauke @ 22:22
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Don’t call it a comeback

Freitag, 5.April 2013

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Letztes Jahr im September habe ich nach acht Jahren(!) Pause wieder angefangen, ein wenig Basketball zu spielen. Es ist leider nicht wie Fahrrad fahren, man verlernt so einiges (vom Zustand meiner Kondition möchte ich gar nicht sprechen…).
Nun sind sieben Monate vergangen und ich bin immer noch dabei – nicht in jedem Spiel, nicht bei jedem Training – aber recht regelmässig. Ich kann also sagen: I’m back :-)

Dabei bin ich so euphorisch, dass ich gestern meine Converse Waepon in Betrieb genommen habe. Ir wisst schon, die coolen Basketballschuhe, die Larry Bird und Magic Johnson in den 80ern und 90ern getragen haben. Eigentlich wollte ich sie ja erst rausholen, wenn Larry Bird dieses Leben verlassen hat, aber irgendwie war die Zeit nun doch schon gekommen. So hat Larry auch noch etwas davon…

Hauke @ 19:37
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Apple TV

Donnerstag, 16.August 2012

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Als ich so ungefähr zwölf Jahre alt war, war ich begeistert von einem Schuh-Werbespot: Ein Mann rennt durch eine Wüste. Plötzlich taucht ein Hund (vielleicht waren es auch mehrere, ich weiß es nicht mehr…) auf – bellend, aggressiv. Der Läufer rennt, kann den Köter aber nicht abschütteln. Da hat er die Idee. In seiner Schuhlasche (== Zunge) öffnet er einen Reißverschluss und zieht eine lange Wurstkette heraus. Der Hund ist abgelenkt, der Tag gerettet – KangaRoos!

Boah! So einen Schuh brauchte ich auch ganz ganz ganz dringend – was könnte man damit alles tun! Nach einigem Quengeln waren meine nächsten Turnschuhe genau dieses tolle Exemplar aus der Werbung. Woah! Was hatte man damals als Zwöllfjähriger, dass man in so eine geheime Schuhtasche packen könnte? Handy? Gab es nicht. iPod Nano? Gab es nicht. Pokemon Sammelkarten? Gab es nicht. Haustürschlüssel? Hatte ich noch nicht. Mein Basketball? Zu groß. Zwanzig Pfennig fürs Telefonieren? Langweilig, wenn auch nützlich.
Aber erstmal probieren – Schuhe an, Tasche auf. Meine Güte – die Tasche ist so idiotisch klein, dass rein GAR NICHTS reinpasst. War die Wurstkette selbstaufblasend? So was gab es damals doch gar nicht…

Einige Jahre später sah ich einen anderen Werbespot – im Internet, ok. Ein Apple TV – damit kann man unglaubliche Dinge tun. Was genau? Keine Ahnung – aber wenn man das kleine schwarze Ding an seinen Fernseher anschließt, wird man direkt viel glücklicher und die Welt ist voller kleiner fröhlicher Zwerge, Einhörner und Regenbögen. Super oder? Gesehen, nachgedacht und gekauft (Nachdenken ist gut, nützt aber meistens auch nichts.). Jetzt steht das olle Dinge seit zwei Monaten bei mir rum und hundert Euro sind futsch.
Hey, ich kann jetzt auf meinem Fernseher Englische Filmtrailer sehen! Hurra! Ich sollte vielleicht öfter ins Kino gehen – mal sehen, wann der Babysitter wieder Zeit hat. Keine Zwerge. Keine Einhörner. Keine Regebögen (ok, auf die hätte ich auch am ehesten verzichten können).

Und die Moral von der Geschichte. Wir sind alle Idioten, und ich bin dabei ganz weit vorne dabei!. Apple und dieser Schuhhersteller produzieren Dinge, die keiner braucht und die zu nichts nutze sind. Trotzdem gibt es Menschen wie mich, die darauf reinfallen und das Zeug für viel Geld kaufen.

Herzlichen Glückwunsch und Schande über mich…

Hauke @ 21:42
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Ein Tag OCZPush mit WebOS und ownCloud

Freitag, 8.Juni 2012

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Nun habe ich einen Tag mit meinem eigenen Push-Dienst verbracht und kann sagen: Der Eindruck ist überwiegend positiv. Mail funktioniert tadellos, Kontakte erzeugt nicht mehr und nicht weniger Duplikate als bei der Synchronisation mit Google Mail. Lediglich der Kalender macht keinen Spaß – das ist aber wohl ein bekanntes Problem…
Einträge werden in ownCloud und z.B. Thunderbird und KOrganizer korrekt angezeigt, Z-Push hat aber wohl Probleme mit der Zeitzoen und schiebt Termine mal zwei Stunden nach vorne, mal zwei nach hinten, mal auch auf die korrekte Zeit. Ich habe den Kalender-Sync erstmal abgeschaltet :-(

Hauke @ 19:38
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Kategorie: Standard undWebOS
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Activesync für Kalender/Kontakte mit ownCloud und Mail mit Dovecot

Donnerstag, 7.Juni 2012

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Ich habe es heute geschafft – die Ent-Googleung ist einen großen Schritt weiter! Heute habe ich mein Kontakte und meinen persönlichen Kalender , sowie das erste Mailkonto auf meinen eigenen Server umgezogen. Wichtig ist mir dabei immer die Kompatibilität mit webOS. Eigentlich ist das ganze sehr einfach:

Ich habe einen Virtual Server bei einem Webhoster, der mit Ubuntu 10.04 läuft – jedes andere Linux sollte aber genau so konfigurierbar sein. Auf meinem Server laufen Postfix und Dovecot (mit diversen Werkzeugen drumherum, um Viren und Spam zu reduzieren) für die E-Mailverarbeitung, ein Apache2 mit php5 und ein selbstsigniertes Wildcard-Zertifikat für alle Dienste, die man auf diesem Weg absichern kann. ownCloud habe ich in Version 4.0.1 installiert.

Das Problem: ownCloud bietet eine akzeptable Kontakverwaltung und einen brauchbaren Kalender, spricht allerdings nur CarDAV und CalDAV nach außen. Außer iOS von Apple spricht allerdings kein anderes der relevanten Smartphone-Betriebssysteme diese Protokolle – teilweise kann eine Synchronisation über kommerzielle “Apps” erreicht werden – das finde ich allerdings eher unbefriedigend. Was ist der gemeinsame Nenner? Alle für mich relevanten Systeme können Microsofts Activesync-Protokoll sprechen, mit Z-Push exisitiert eine erprobte Open Source-Implementierung. Z-Push kann verschiedene Backend-Systemenutzen. Zum Glück hat sich nicht nur jemand die Mühe gemacht, eine Backend für die von ownCloud genutzten Protokolle zu schreiben (das kann z.B. sogosync), es exisitiert sogar eine Implementierung, die spezifisch für ownCloud erstellt und weitgehend vorkonfiguriert wurde.

Die Installation und Basiskonfiguration ist sehr einfach zu bewerkstelligen – man braucht keine Serverdienste, nur einen Webserver mit php-Support!
In dieser Konfiguration ist allerdings Mail-Push (via IMAP) nicht aktiviert. Um das auf einfachen Wege zu machen, tragt Ihr zuerst in der Datei config.php im Hauptordner Eure IMAP-Server-Verbindungsdaten ein:

// ************************
//  BackendIMAP settings
// ************************
// Defines the server to which we want to connect
define('IMAP_SERVER', 'mail.DeinServer.de');
// connecting to default port (143)
define('IMAP_PORT', 993);
// best cross-platform compatibility (see http://php.net/imap_ope$
define('IMAP_OPTIONS', '/notls/norsh/ssl/novalidate-cert');
// overwrite the "from" header if it isn't set when sending emails
// options: 'username'    - the username will be set (usefull if $
//        'domain'    - the value of the "domain" field is used
//        '@mydomain.com' - the username is used and the given st$
define('IMAP_DEFAULTFROM', '');
// copy outgoing mail to this folder. If not set z-push will try $
define('IMAP_SENTFOLDER', 'Sent');
// forward messages inline (default false - as attachment)
define('IMAP_INLINE_FORWARD', true);
// use imap_mail() to send emails (default) - if false mail() is $
define('IMAP_USE_IMAPMAIL', false);

Danach müsst ihr noch in der Datei config.phpein diese Zeile einkommentieren, um Mailfunktionen zu aktivieren:

//define('OC_MAIL', 'i');

In webOS hatte ich noch ein Problem mit meinem selbstsignierten Zertifikat, aber Dank des guten Palm Supports weiß ich: Ich muss eine mit dem Zertifikat versehene Seite aufrufen. Wenn ich bei der Abfrage bestätige, dass ich dem Zertifikat vertraue, wird es permanent auf dem webOS-Gerät hinzugefügt und auch der Exchange ActiveSync meckert nicht mehr!