Was mich nervt: Der langsame Programmstart unter WebOS

Was mich mittlerweile total nervt: Berichte und Kommentare, das Problem bei WebOS wären der extrem langsame Start von Programmen und die Tatsache, dass es einfach zu wenig Apps gibt.

Klasse. Ganz toll, meine Herren!

1. Der Programmstart unter WebOS fühlt sich seit dem Erscheinen von 1.4.5 und dem Pre Plus nicht langsamer an als unter dem IPhone 4 meiner Frau oder irgendwelchen Google-Handys. Klar, wenn man mit der Stoppuhr daneben sitzt…
Aber mal im Ernst: Wenn ich unter Windows oder Linux oder OSX ein Programm starte, ist es (zumindest bei mir) auch erst nach einer gewissen Verzögerung nutzbar. Wann habt Ihr das letzte Mal Mechwarrior 4 angeklickt und konntet direkt losspielen? Ich bisher noch nie. Vor ein paar Jahren hat das Booten eines Rechners so lange gedauert, dass ich mir einen Kaffee holen konnte. Das soll nicht der Maßstab sein, aber wird hier nicht ein wenig übertrieben? Das bringt mich zum nächsten Punkt:

2. Wer braucht eigentlich Apps? Wofür? Warum 12000 Versionen eines Spiels anbieten? Warum Software erstellen, die den Inhalt von Webseiten darstellt? Ich habe einen Browser, ich habe JavaScript, ich habe Flash. Punkt. Ach ja, es geht ums Geldverdienen! Das ist für den Benutzer natürlich ein schwerwiegender Grund 🙂

Also: Bitte lasst diese Argumentation sein. Gebt den Leuten die faire Chance, diese großartige, intuitive, elegante System auszuprobieren, wenn sie wollen. Manch einer benötigt kein Status-Smartphone. Einige Menschen sind froh über die Dinge, die ihr Smartphone kann und können mit den Dingen, die es nicht kann, leben.

Danke!