Mutter und Kind

Heute war ich wieder einmal beim WalMart hier in Dortmund. Ich suche einen Parkplatz so nah wie möglich am Eingang, was sehe ich da?

Einen Mutter-mit-Kind-Parkplatz. Einen? Nein, beinahe die gesamte Reihe (direkt gegenüber von den Frauenparkplätzen!)!

Und jetzt frage ich mich: Was macht der arme Vater, der mit seinem Kind einkauft? Ganz einfach:

Er fährt auf den Parkplatz, quetscht sich in einen Männerparkplatz und läuft mit seinem Kind – sofern er es aus dem Auto bekommt (die Parkplätze sind ja eng) – vom Punkt, der am weitesten vom Eingang entfernt ist, eben dorthin. Das nenne ich einen klaren Fall beispielhafter Gleichberechtigung! Warum sollte man auf auf ein Schild schreiben ‚Familienparkplatz‘? Dann doch lieber ‚Mutter mit Kind‘ oder ‚Rentner‘ (Rentnerparkplätze sind selbstverständlich nur dann freizuhalten, wenn alle anderen auch einkaufen gehen, sonst bringts ja nix).

In diesem Sinne – mal sehen, was das nächste Jahrhundert so bringt 😉